Angefangen hatte ich mit etwas ganz anderem: einem Spiel in 2D, Pixelart, von oben. Klassisch, überschaubar, und vor allem etwas, das man alleine stemmen kann.

Nur wollte ich eigentlich schon länger etwas anderes bauen — einen Hafen. Schiffe, die anlegen, Ladung, die umgeschlagen wird, die Entscheidung, wen man als nächstes hereinlässt. Und ein Hafen ist eine räumliche Sache. Wie tief ist das Wasser, wie lang ist der Kai, passt das Schiff überhaupt an diesen Platz. In der Draufsicht bleibt davon wenig übrig.

Also der Wechsel auf 3D. Am 20. Juni das erste Mal Godot geöffnet und angefangen zu programmieren.

Zwei Tage später

22. Juni 2026 — die ersten Bewegungen. Drei Klötze, eine Kamera, und oben links zwei Zähler, die noch bei null stehen.

Viel ist das nicht. Ein paar farbige Flächen, eine Kamera, die sich bewegen lässt. Aber es ist der Moment, in dem aus einer Idee etwas wird, das man anfassen kann.

Oben links stehen schon zwei Zähler: Hansemark und XP. Beide bei null. Der eine ist die Währung, der andere der Fortschritt — dass die schon da sind, bevor es überhaupt ein Schiff gibt, sagt einiges darüber, was mich an dem Projekt interessiert.

Was als nächstes kam

Aus den bunten Klötzen wurden Kaianlagen, aus der Kamera eine brauchbare Perspektive. Und aus der vagen Idee ein Konzept mit Reede, Abfertigung und Passungsqualität — nachzulesen auf der Übersichtsseite.


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